Royal Enfield "Black Bonnie"
...wie alles begann...

Meine erste Enfield war meiner Meinung nach das schönste Modell überhaupt:

Eine klassische schwarze Bullet 500 mit goldener Linierung.

Sie hatte auch für meine ersten Gehversuche beim Motorradschrauben herhalten müssen, aber am Ende wurde sie doch ein ganz hübsches Gefährt.

Wie bei allen meinen Motorrädern wurden auch hier alle Aluteile poliert.

Meine empfohlenen Umbaumaßnahmen für besseren Motorlauf und Durchzug sind die folgenden:

Rückrüstung des Luftfilters vom Seitenkasten in die Teedose. Flo Nytz von www.enfieldmotors.de bietet hier einen hervorragenden Umbausatz mit einem qualitativen, auswaschbaren Filter an.

Dann sind die meisten Enfields original zu mager bedüst. Hier kann zum einen auf größere Düsen umgerüstet werden, zum anderen kommen ein geänderter Schieber und Nadel zum Einsatz. Diese kann man sich auch gegen wenig Geld beim Spezialisten bestellen. Ich fahre meist 117,5er HD und eine 27,5er ND mit geänderter Nadel die auf der mittleren Raste hängt.

Vorzündung stelle ich auf 7-8 Grad. Bei 10 Grad läuft der Motor am Stand zwar zuverlässiger, aber oben raus vibriert der Motor aufgrund der großen Vorzündung schon recht ruppig. Aber das ist sicher Geschmackssache, und wenn man das mit den Spezialisten in unserem Internetforum diskutiert, dann gehen da die Meinungen schon sehr stark auseinander.

Als Auspuff bevorzuge ich den runden 50ties-Style Krümmer, und einen Brighton-Auspuff.

Bei meiner ersten Enfield wurden dann noch Alu-Kipphebelböcke verbaut und ein verbesserter 3-teiliger Ölabstreifring.

Die Elektrik habe ich auch hier schon vereinfacht und in linke Toolbox verbaut. Sogar inkl. einer ganz kleinen Gel-Batterie, wodurch der Batteriekasten wegfiel.

Der Rest war nur mehr optische Kosmetik. Flache Toolboxen, anderes Rücklicht auf flachem Originalträger, brauner Einzelsattel, Samrath-Chromseitenständer, usw.

Hatte mir sogar ein funktionierendes Konzept für innenliegenden Gasseilzug auf Basis des Drehgriffs alter AWO's und MZ überlegt und ausprobiert, um möglichst wenige Kabel und Seile am Lenker zu haben. Hitchcocks in England bietet dafür auch Bremszüge mit innenliegenden Bremslichtschalter an. Das hatte mich aber letztendlich dann von der Bremswirkung nicht so wirklich überzeugt.

Wer mehr Info's möchte, am besten einfach anschreiben.

Und nun ein paar Fotos: